The Hospital

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Inhalt:
Es gibt viele Legenden, die sich um das alte St. Leopold‘s Krankenhaus in Bridgeport ranken. Doch über eines sind sich alle Einwohner der amerikanischen Kleinstandt einig: Verlorene Seelen gehen um in den verlassenen Gemäuern. Als Beth Stratman St. Leopold‘s betritt, um dort für eine Studienarbeit zu recherchieren, findet sie jedoch keine Geister, sondern Stanley: Psychopath, Serienmörder und Vergewaltiger. Während Stanley die Kleine in seine Gewalt bringt, macht sich eine Gruppe Geisterjäger auf, um das Geheimnis zu entschlüsseln. Ein blutiges Festgelage mit vielen Unschuldigen scheint für ihn schon in greifbarer Nähe. Womit er jedoch nicht rechnet, ist der Rachedurst der geschundenen Seelen von St. Leopold‘s und bald ist nicht mehr gewiss, wer hier Jäger und wer Gejagter ist.

Laufzeit: 75 Minuten
USK: 18
CUT: Ja
Label/Publisher: EuroVideo Medien GmbH
VÖ:17.04.2014
Medium: DVD, BluRay, VoD
Herkunftsland: Kanada
Filmeinstufung: Horror / C-Movie (Trash)

HorrorCrypt.de-Rezession:
Dieser Film und diese Umsetzung auf BluRay ist schlicht eine Unverschämtheit.

Getäuscht vom Cover (das in der Tat gut aussieht) haben wir den Rezessionen auf anderen Quellen getrotzt und wollten und selbst ein Bild von diesem Film machen – ein Fehler, wie sich im Nachinein zeigte.

Es dauert keine 60 Sekunden, bis klar wird, dass wir es mit einem absoluten C-Movie zu tun haben: Bild, Technik, Musik, Schauspieler… Handlung…. Ja, C-Movies können lustig sein und Spass machen, hierzu nimmt sich der Film jedoch viel zu ernst. Die Dialoge stören, sobald der erste Darsteller seinen Mund aufmacht…. Dass die Syncro dabei völlig in die Hose ging, stört nicht weiter – der im Original klingts auch nicht besser. Das Bild könnte jede alte Video8-Kamera besser darstellern – und wir mögen Wackelkameras und Found Footage-Filme – aber hier handelt es sich nicht um einen solchen, vielmehr ging bei der Produktion irgendwas schief. Besonders peinlich: Bei der äusseren Darstellung des Krankenhausgebäudes könnte man meinen, die Kamera filmt ein Foto ab. Die Musik piepst vor sich hin, als ob jemand seine ersten Versuche auf einem 50 Euro Synthesizer macht oder sich ein Musiksharewareprogramm gezogen hat und nun die Standardsounds zusammen stellt.

Und die Handlung? Kein deut besser und typisch. Mödchen werden in den Krankenhausgemäuern trangsaliert, jedoch auf so prüde Art, dass weder Grusel- noch Schockstimmung aufkommt. Dass auch Gore-Freunde nicht auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen die radiaklen Schnitte, die ohne Rücksicht auf Bild und Ton angesetzt wurden – so werden Szenen einfach auseinander gerissen und der Soundtrack springt vor sich hin wie eine 50 Jahre alte Schalltplatte.

Auch der Gedanke: „Sex sells“ – wie das Genretypisch ja gern mal der Fall ist – hat hier nicht funktioniert, auch wenn man teilweise sehr viel nackte Haut sieht (ja, eigentlich mehr, wie man will), die dann teilweise noch mit Dialogen der untersten Schublade untermalt werden, die einen teilweise Denken lassen, man hätte einen schlechten P**nofilm eingelegt.

Auch wenn ihr euch jetzt (wie wir auch) vielleicht denkt: Klingt doch lustig – ist es nicht. Definitiv nicht lustig oder sehenswert. Gruselig und schockierend vielleicht (so steht es auf der Verpackung) sicherlich nicht aus dem Grund, aus dem wir solche Filme anschauen.

Ein ganz klares: FINGER WEG !

Getestetes Medium (BluRay)

Trailer:

The Hospital

1.3

Filmbewertung

1.0/10

Bild

1.0/10

Ton

2.0/10

Cons

  • Bild: Verschwommes Bild wie ein VHS-band auf digitalen TVs...Aber bei anlogen Medien würde wenigstens das Upscaling greifen
  • Ton: Technisch soweit ok, wenn da nicht die erwähnten, GANZ schlimmen Syncos wären
  • Extras: Nur Trailer... Dazu kommt der erwähnte "Zusatzfilm" Dracula 2.... Da ich diesen sicher nie schauen werde, gebe ich keine Wertung zu den Extras ab

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